Unser Konzept

Unser Leitbild

1. Unser Leitbild

Wir wollen den Kindern neben der Vermittlung von schulischem Wissen eine Orientierung an ganzheitlich christlicher und sozialer Lebensauffassung geben und ihnen zur Achtung gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen verhelfen.

Diese Haltung spiegelt sich wider in der Teilnahme der Kinder am katholischen Religionsunterricht, den Kontaktstunden mit der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz, den regelmäßig stattfindenen Schulmessen und Gottesdiensten und der Orientierung von Festen und Bräuchen im Kirchenjahr zur Stärkung der Schulgemeinschaft.

Wir wollen, dass die Kinder Schule nicht nur als Lernort, sondern auch als Lebensort wahrnehmen. Dazu gehört eine von Geborgenheit geprägte Atmosphäre, in der Kinder offenen menschlichen Umgang, Wertschätzung und Fürsorge erfahren und zugleich pflegen lernen. Durch gemeinsam gestaltete Feste erleben die Kinder Gemeinschaft, werden mit Tradition vertraut und lernen Verantwortung zu übernehmen.

2. Unser Schulleben

Folgende Aktivitäten begleiten uns durch das Schuljahr hindurch:

  • Selbstgestaltete Gottesdienste zur Einschulung mit anschließender Einschulungsfeier, zum Erntedankfest als Projekttag, zur Advenszeit, zum Aschermittwoch, zur Fastenzeit und zur Verabschiedung der 4. Klassen
  • Teilnahme an der Dankmesse der Kommunionkinder
  • monatliche Schulgottesdienste für das 3. und 4. Schuljahr
  • Sportfest
  • Adventssingen unter dem Adventskranz
  • Adventsfeier in der Turnhalle
  • Nikolausfeier
  • Projektwoche und Schulfest im jährlichen Wechsel
  • Schulkarneval
  • Ausrichtung und Teilnahme am traditionellen St. Martinszug der Lüttringhausener Grundschulen
  • Durchführung eines schulinternen Vorlesewettbewerbs
  • Teilnahme an aktuellen Wettbewerben wie z.B. Landesweiter Mathematikwettbewerb, Schwimmmeisterschaften oder Leichtathletikwettkampf der Grundschulen
  • Musische Woche während der Adventszeit mit Projekt für Kinderhospitz Burgholz, Wuppertal
  • Patenschaftssystem von Viertklässler und Erstklässler
  • Würdigung von besonderen Leistungen im Schulleben

3. Pädagogische Arbeit: Prinzip des individuellen Förderns und Forderns

Mit unseren pädagogischen Grundsätzen wollen wir erreichen, dass:

  • Kinder christliche und demokratische Wertvorstellungen entwickeln, um zu friedlich und verantwortlich handelnden jungen Menschen heranzuwachsen
  • Kinder Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erwerben und wir sie zu Anstrengungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft und Ausdauer anleiten
  • Kinder die Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, das Lernen zu lernen und mit anderen zusammen zu arbeiten
  • bei den Kindern Schlüsselqualifikationen wie Sozialkompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit angebahnt werden

Auf den Unterricht bezogen heißt das:

  • Durch fachliches Lernen sollen die Kinder mit Arbeitsweisen und selbstständigem Lernen vertraut gemacht werden.
  • Beim fächerübergreifenden Lernen sollen sie zum Denken in Zusammenhängen befähigt werden und ihr Wissen und Können in vielfältigen Situationen nutzen.
  • Das Lernen erfolgt sowohl in angeleiteten als auch in offenen Unterrichtsformen, individuell und in Gruppenarbeit, in Projekten und in Freiarbeit.

4. Pädagogische Schwerpunkte

Folgende pädagogische Schwerpunkte machen unsere Schule aus:

  • Individuelle Förderung in kleinen Lese-Rechtschreib-Intensivkursen
  • Lese- und Rechtschreibefähigkeiten durch Tests in allen Jahrgangsstufen
  • Integrierte Medienerziehung: PC-Einsatz im Klassenraum, Klassenprojekte im PC-Raum
  • Nutzung von Print-Medien, Angebot des Leseprogramms "Antolin"
  • Angebot des Muttersprachlichen Unterrichts Italienisch vor Ort
  • Arbeitsgemeinschaften wie Flöten-AG, Fußball-AG und Schach-AG

Auf dem Weg zur bewegungsfreudigen Schule:

  • In Spiel- und Bewegungspausen steht den Kindern ein gestaltetes Außengelände mit motivierenden Großgeräten und vielfältigem Angebot von Kleingeräten zur Ausleihe zur Vefügung.
  • In den Klassenräumen befindet sich ein großzügiges Angebot an Lern- und Gesellschaftsspielen für zwischendurch und für Regenpausen.
  • Das kognitive Lernen wird durch Bewegungspiele und Entspannungsformen unterstützt

Besondere Merkmale des Sportunterrichts sind:

  • Die Verteilung des Unterrichts auf möglichst viele Einzelstunden
  • Sportförderunterricht
  • Schwimmunterricht in Klasse 3/4
  • jährlich stattfindendes Sportfest
  • Teilnahme an Wettkämpfen der Remscheider Grundschulen

5. Elternmitarbeit

Unverzichtbar ist für uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sowohl im Blick auf die Erziehung des Kindes als auch bei der Gestaltung des Schullebens und der Arbeit in den Gremien.

Das heißt konkret: In Elterngesprächen erfolgen die Information und der Austausch über den Lernzuwachs und das Verhalten des Kindes, die Festlegung von gemeinsamen Vereinbarungen über Erziehungs- und Lernziele und die kontinuierliche Begleitung dieses Prozesses. Bei Bedarf empfehlen wir den Kontakt zu außerschulischen Beratungs- und Fördereinrichtungen (z.B. Sozial-Pädiatrisches Zentrum, Ergotherapie, Schulpsychologischer Dienst, ...), mit denen wir auch eng zusammenarbeiten.

Elternmitarbeit geschieht außerdem durch die Unterstützung von Klassen- und Schulveranstaltungen, klasseninternen Treffen (wie z.B. Stammtische), Klassenfeiern oder Spielnachmittagen, Schulpflegschaft und Schulkonferenz, Aktionen des Schulvereins.

6. Der Blick über den Schulhof hinaus...

... ist gekennzeichnet durch:

  • eine enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten und den weiterführenden Schulen
  • die Lehramtsanwärterausbildung/Praktikanten in der Offenen Ganztags-Grundschule (OGGS)
  • das Projekt gegen sexuellen Missbrauch: "Mein Körper gehört mir"
  • die Umwelterziehung: Weniger ist mehr, Müllsammelaktion, Mitgliedschaft Naturschule Grund
  • den Besuch von außerschulischen Lernorten
  • Klassenausflüge
  • die Klassenfahrten mit Übernachtung in Klasse 4
  • die Verkehrserziehung und das Radfahrtraining mit dem Verkehrspolizisten
  • das Training zur Gewaltprävention "Bleib cool"
  • die Möglichkeit zum Flötenkurs, Schach spielen

7. Kommunikation in der Schule

Die enge Zusammenarbeit im Kollegium zeichnet sich aus durch:

  • die im wöchentlichen Wechsel stattfindenen Konferenzen und Teamtreffen,
  • den Materialaustausch
  • die Absprachen zur Leistungskontrolle und -bewertung in den einzelnen Jahrgangsstufen
  • die Absprachen über Erziehungsmaßnahmen
  • Fortbildungen und den engen Austausch mit der Offenen Ganztags-Grundschule (OGGS)

Der OGGS-Ausschuss, bestehend aus einer Kontaktlehrerin, dem Elternrat, der OGGS-Leitung, einem Teammitglied und der Schulleitung, berät in regelmäßig stattfindenden Treffen über pädagogische und organisatorische Anliegen der OGGS.